Local News
Posted:
2026-04-30 11:27:44
Kriminalitätslage
Betrug
Strafanzeige wegen Betrug erstattete ein 70-jähriger Geschädigter im Polizeirevier Dessau-Roßlau, nachdem er am 28. April 2026 Post von einem Inkassounternehmen bekam. In dem Schreiben teilte ein vermeintlicher Anwalt mit, dass er rechtliche Schritte gegen den Geschädigten einleiten werde, da dieser an einem Lotteriespiel teilnahm und es dadurch zu Zahlungsrückständen kam. Allerdings wurde in dem Schreiben weder eine Geldsumme benannt, noch ein Konto angegeben, auf welches die vermeintlichen Schulden eingezahlt werden sollen. Der Geschädigte wurde im Schreiben lediglich aufgefordert, zur Abwendung weiterer rechtlicher Konsequenzen den offenen Betrag auszugleichen oder die Mitgliedschaft zu kündigen. Vermutlich versuchen die unbekannten Täter den Geschädigten zu einem Anruf unter der angegebenen Telefonnummer zu bewegen, um dann weitere betrügerische Handlungen zu unternehmen. Da der Geschädigte an keinem Gewinnspiel teilnahm, reagierte er nicht auf das Schreiben, sondern zeigte den Betrugsversuch an.
Trunkenheit im Verkehr
Einen vermutlich betrunkenen Fahrzeugführer, der mit seinem LKW Iveco auf dem Gelände einer Firma im Dessauer Stadtteil Alten umherfährt, wurde der Polizei in Dessau-Roßlau am 29. April 2026 gegen 10:00 Uhr mitgeteilt. Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten befand sich der betroffene polnische Fahrzeugführer bereits außerhalb seines Fahrzeuges. Während der Befragung stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 50-Jährigen fest und führten einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen vorläufigen Wert von über 2,5 Promille, worauf die Polizeibeamten eine Blutprobenentnahme anordneten, die ein Arzt in einem Krankenhaus durchführte. Im Rahmen der weiteren Überprüfung wurde zudem bekannt, dass die Fahrerlaubnis des Beschuldigten bereits im Februar 2026 abgelaufen war. Den Fahrzeugführer erwarten nun entsprechende Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Fahrrad entwendet
Den Diebstahl ihres Fahrrades zeigte eine 58-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Nach ihren Angaben hatte sie ihr Fahrrad am 29. April 2026 gegen 07:00 Uhr in einem Fahrradständer in der Ferdinand-von-Schill-Straße abgestellt und mit einem Schloss gegen Diebstahl gesichert. Als sich die Geschädigte gegen 10:00 Uhr zu einem Einkaufsmarkt begab, stand ihr Fahrrad noch unversehrt am Abstellort. Auf dem Rückweg etwa 45 Minuten später musste sie dann jedoch feststellen, dass unbekannte Täter das Fahrrad samt Fahrradschloss entwendet hatten. Den entstandenen Gesamtschaden bezifferte die Geschädigte mit 110 Euro.
Fahrgastunterstand beschädigt
Einen beschädigten Fahrgastunterstand zeigte die Stadt Dessau-Roßlau am 29. April 2026 im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Nach ihren Angaben wurden sie am 24. April 2026 darüber informiert, dass an der Bushaltestelle „Am Schenkenbusch“, Fahrtrichtung stadteinwärts, unbekannte Täter eine Rückwandscheibe zerstörten. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.
E-Scooter entwendet
Der Diebstahl eines E-Scooter wurde der Polizei in Dessau-Roßlau am 29. April 2026 mitgeteilt. Den E-Scooter nutzte eine 19-Jährige, die das Fahrzeug am Morgen gegen 07:30 Uhr in der Teichstraße abstellte und mit einem Fahrradschloss sicherte. Als sie gegen 09:30 Uhr zum Abstellort zurückkehrte, musste sie den Diebstahl feststellen. Der entstandene Schaden wurde mit etwa 450 Euro beziffert.
Versuchter Betrug mittels Schockanruf
Telefonisch teilte ein 62-jähriger Geschädigter der Polizei in Dessau-Roßlau am 29. April 2026 gegen 14:00 Uhr mit, dass er soeben einen sogenannten Schockanruf erhalten habe und die Betrüger noch am Telefon seien. Beim Eintreffen der Polizeibeamten vor Ort gab der Geschädigte an, dass er auf seinem Festnetztelefon einen Anruf entgegennahm. Eine Person mit männlicher Stimme gab an, von der Polizei zu sein und teilte mit, dass die Tochter einen Verkehrsunfall verursacht hätte, bei der eine Person ums Leben gekommen und eine weitere Person schwer verletzt wären. Die Tochter säße nun in Untersuchungshaft. Im Hintergrund war zudem eine weibliche Stimme zu hören, die um Hilfe schrie. Der unbekannte Anrufer gab an, dass die haftbefreiende Summe im mittleren fünfstelligen Bereich liegt. Als der Täter im Anschluss nach der Telefonnummer des Geschädigten fragte, verweigerte dieser jedoch die Herausgabe. Daraufhin wurde das Gespräch beendet. Zu einem finanziellen Schaden kam es nicht. Natürlich hatte auch der in Betrugsabsicht vorgetäuschte Unfall nie stattgefunden.
PKW in Brand
Über die Rettungsleitstelle wurde der Polizei in Dessau-Roßlau am 30. April 2026 gegen 05:30 Uhr ein brennender PKW in der Straße Kastanienhof im Ortsteil Dessau-Zoberberg informiert. Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten vor Ort waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt. Der PKW Audi stand in Vollbrand. Durch die Hitze nahm auch ein rechtsseitig parkender PKW Volkswagen Schaden. Die Schadenshöhe insgesamt wurde auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Nach ersten Erkenntnissen ist der Brand vermutlich auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache dauern an.
Verkehrslage
Unfall mit verletzter Person
Eine 52-jährige Fahrerin eines PKW Toyota beabsichtigte am 29. April 2026 gegen 06:30 Uhr von einem Parkplatz in Richtung Kantorstraße zu fahren. Dabei kam es zur Kollision mit einer von rechts kommenden 80-jährigen Radfahrerin, die den Fußweg der Kantorstraße, von der Askanischen Straße kommend, in Richtung Am Rondel befuhr. Bei der Kollision kam sie zu Fall und verletzte sich. Der entstandene Schaden wurde mit etwa 150 Euro geschätzt.
Kollision
In der Halleschen Straße rangierte am 29. April 2026 gegen 16:15 Uhr ein 26-Jähriger mit einem LKW Volkswagen (bis 3,5t) rückwärts. Dabei touchierte er einen PKW Skoda eines 55-Jährigen am vorderen linken Kotflügel. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro.
Unfall beim Ausparken
Auf einem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Dessauer Straße beabsichtigten am 29. April 2026 gegen 16:30 Uhr eine 65-Jährige mit einem PKW Renault sowie eine 69-Jährige mit einem PKW Mercedes-Benz rückwärts auszuparken. Dabei kam es zur Kollision. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, dessen Gesamthöhe mit etwa 8.000 Euro beziffert wurde.
Vorfahrt missachtet
Am 29. April 2026 gegen 16:30 Uhr befuhr eine 69-jährige Fahrerin eines PKW Daimlerchrysler die Mariannenstraße. Sie beabsichtigte, nach links in die Willy-Lohmann-Straße, in Richtung Askanische Straße abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem PKW Opel eines 71-jährigen Fahrzeugführers, der von links kommend die Willy-Lohmann-Straße in Richtung Askanische Straße befuhr. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 5.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.
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