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Posted:
2026-05-18 10:46:15
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6276858
Kiel (ots)
Am vergangenen Dienstag (12.05.26) durchsuchte die Kriminalpolizei Kiel zwei Wohnungen in Nordrhein-Westfalen wegen des Verdachts des Bandenbetruges und stellte zahlreiche Beweismittel und Vermögenswerte sicher.
Vorausgegangen waren umfangreiche Ermittlungen gegen mehrere Personen, die durch vorgetäuschte Optimierungsleistungen für private Krankenversicherungen unter falscher Identität von einer Frau aus Kiel rund 200.000 Euro erlangt haben sollen.
Am letzten Dienstag setzte das Kommissariat 14 der Bezirkskriminalinspektion Kiel einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Kiel um und durchsuchte die Wohnungen zweier Beschuldigter. Diese und weitere Personen stehen im Verdacht des besonders schweren Fall des Betruges.
Die spätere Geschädigte habe die Leistungen ihrer privaten Krankenversicherung optimieren wollen. Dazu habe sie sich im Internet informiert und sei auf eine Firma gestoßen, die dort ebensolche Optimierungsleistungen versprach. Nach telefonischem Kontakt und überzeugend klingenden Angeboten für Versicherungsverträge und Geldanlagen habe die Frau mehrfach, über einen Zeitraum von gut einem halben Jahr, Zahlungen an die Beschuldigten geleistet und mehrfach Bargeld an den angeblichen Versicherungsvertreter übergeben. Die versprochenen Leistungen blieben aus. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 200.000 Euro.
Das Kommissariats 14 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat durch umfangreiche Ermittlungen mehrere Beschuldigte festgestellt. Drei Männer im Alter von 25 und 34 Jahren besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit. Ebenfalls tatverdächtig sind ein 23-jähriger Kosovare und ein 30-jähriger Türke.
Im Zuge der gegen sie laufenden Ermittlungen durchsuchten Einsatzkräfte am letzten Dienstag mehrere Objekte, darunter die Wohnung eines Beschuldigten. Dabei stellten die Beamten diverse Beweismittel sicher. Darüber hinaus konnten Vermögenswerte gesichert werden.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang zu folgenden Verhaltensweisen:
- Informieren Sie sich umfangreich über das Thema "Optimierung
privater Krankenversicherungen". Nutzen Sie dazu seriöse
Quellen. - Informieren Sie sich über mögliche Anbieter, bevor Sie ein
Investment tätigen. - Setzen Sie sich gegebenenfalls mit Ihrer
Versicherungsgesellschaft oder der Verbraucherzentrale in
Verbindung. - Angebote und Leistungen sollten Ihnen schriftlich vorgelegt
werden. Prüfen Sie die Angebote mit der gebotenen Sorgfalt. - Seien Sie skeptisch, sofern ein Anbieter von Ihnen die
Einzahlung der Investmenteinlage in Form von Bargeldübergaben
verlangt.Mathias Stöwer / Polizeidirektion Kiel
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
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