Posted: 2026-05-21 11:27:11
Kriminalitätslage Dreiecksbetrug Bereits am 19. April 2026 bestellte eine 45-jährige Geschädigte im Internet einen Rucksack im Wert von knapp 45 Euro. Als sie wenige Tage später ein Paket von einem Modeanbieter bekam, in dem sich der Rucksack befand, dachte sie sich zunächst nichts weiter dabei. Erst als sie vor wenigen Tagen eine Mahnung des Modeanbieters erhielt, nahm sie mit diesem Kontakt auf. Dabei wurde bekannt, dass der Täter, bei dem sie den Rucksack bestellte und bezahlte, die Ware selbst nicht lieferte, sondern bei dem Modeanbieter unter ihrem Namen bestellte. So konnte er in betrügerischer Absicht das überwiesene Geld für sich nutzen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen. Käufern fällt diese Betrugsmasche oft erst auf, wenn es zu spät ist. Die Rechnung und die ersten Zahlungsaufforderungen der echten Onlinehändler gehen meist zunächst an die vom Betrüger hinterlegte E-Mail-Adresse und werden natürlich nicht an den Kunden weitergeleitet. Erst die postalisch versandte Mahnung erreicht den Kunden. In der Mahnung wird er dann aufgefordert, die offene Rechnung zu begleichen. Der Käufer soll also zum zweiten Mal die Ware bezahlen. Obwohl er eigentlich das Opfer der Betrugsmasche ist, steht er jetzt als Täter da, der die Rechnung für die empfangene Ware nicht bezahlt. So spielt der Betrüger sowohl den Verkäufer als auch den Kunden gegeneinander aus. Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit stellten Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau am 20. Mai 2026 gegen 13:30 Uhr eine männliche Person fest, die mit einem Elektrokleinstfahrzeug unterwegs war. Da diese den Gehweg der Dessauer Straße befuhr, wurde sie angehalten und eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Dabei stellten die Polizeibeamten fest, dass an dem E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Auf Nachfrage konnte der 19-jährige Fahrzeugführer keinen Nachweis einer abgeschlossenen Haftpflichtversicherung erbringen. Aus diesem Grund untersagten ihm die Polizeibeamten die Weiterfahrt und fertigte eine entsprechende Strafanzeige. Garagen geöffnet Unbekannte Täter drangen zwischen dem 17. Mai 2026, 13:00 Uhr und dem 20. Mai 2026, 14:00 Uhr gewaltsam in eine Garage in einem Garagenkomplex in der Weststraße ein. Dies teilte ein 74-jähriger Geschädigter der Polizei in Dessau-Roßlau mit. Vor Ort wurde bekannt, dass die Täter das Garagentor öffneten, um so in die Garage zu gelangen. Nach ersten Angaben erlangten sie jedoch kein Diebesgut. Des Weiteren verwies der Geschädigte auf eine zweite Garage, bei der ebenfalls die Tür offenstand. An dieser waren jedoch keine Einbruchsspuren ersichtlich. Diese Garage war komplett leer. Da zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung der Besitzer noch nicht ermittelt werden konnte, ist bisher nicht bekannt, ob etwas entwendet wurde. Verkehrskontrolle Am 20. Mai 2026 gegen 11:00 Uhr kontrollierten Polizeibeamte in der Kreuzbergstraße einen LKW Citroen. Dabei stellten sie fest, dass für das Fahrzeug keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde und somit kein Versicherungsschutz bestand. Die vorgelegte Zulassungsbescheinigung war zur Fahndung ausgeschrieben. Sie wurde sichergestellt und die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen entstempelt. Weiterhin war der 38-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Ein bei ihm durchgeführter Betäubungsmittelschnelltest reagierte positiv, worauf die Polizeibeamten eine Blutprobenentnahme anordneten, die ein Arzt in einem Krankenhaus durchführte. Zudem lagen gegen den Beschuldigten zwei Haftbefehle vor. Es erfolgte eine Vorführung vor das Landgericht Dessau-Roßlau. Dort verkündete ein Richter den Untersuchungshaftbefehl. Im Anschluss erfolgte die Verbringung des 38-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt. Fahrscheinkontrolle Am 20. Mai 2026 gegen 11:00 Uhr kontrollierten Mitarbeiter einer Servicegesellschaft im Auftrag der Dessauer Verkehrsbetriebe in einer Straßenbahn in Richtung Hauptbahnhof die Fahrscheine der Fahrgäste. Bei der Kontrolle stellten sie auf Höhe der Haltestelle „Museum“ eine männliche Person fest, die keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte. Da diese auch keinen Personalausweis mit sich führte, informierten die Kontrolleure die Polizei, die vor Ort erschien. Der Beschuldigte gab an, dass sich sein Ausweis in der Wohnung einer Bekannten in Dessau befindet. Daraufhin fuhr ein zweiter Streifenwagen zur angegebenen Adresse, nahm dort den Ausweis in Empfang und fuhr im Anschluss ebenfalls zur Haltestelle „Museum“. Anhand des Dokumentes konnte so die Identität des 25-Jährigen zweifelsfrei geklärt und eine entsprechende Anzeige gefertigt werden. Betrug Ein Dessauer Sportverein bestellte am 22. April 2026 bei einer Firma im Internet zwei Toilettencontainer im Gesamtwert von knapp 2.850 Euro und überwies das Geld auf das angegebene Konto. Nach Angaben der Firma sollten die Container etwa acht Tage später geliefert werden. Trotz mehrfacher Nachfragen seitens des Vereins meldete sich die Firma nicht, so dass kein Kontakt zustande kam. Da bis zum 20. Mai 2026 keine Reaktion erfolgte, die Container nicht geliefert und auch das Geld nicht zurückgezahlt wurde, erstattete ein Vorstandsmitglied im Namen des Vereins Strafanzeige wegen Betrug.   Verkehrslage Zusammenstoß beim Fahrstreifenwechsel Eine 65-jährige Fahrerin eines PKW Volkswagen befuhr am 20. Mai 2026 gegen 09:05 Uhr dien Antoinettenstraße in Richtung Dessau-Ziebigk. Als sie vom linken in den rechten Fahrstreifen wechseln wollte, kam es zur Kollision mit einem dort befindlichen, in gleiche Richtung fahrenden PKW Volkswagen einer 34-jährigen Fahrzeugführerin. Es entstand Sachschaden von circa 5.000 Euro. Sachschaden beim Einparken In der Antoinettenstraße wollte am 20. Mai 2026 gegen 09:40 Uhr der 70-jährige Fahrer eines LKW Toyota (bis 3,5t) vor dem PKW Toyota eines 69-jährigen Fahrzeughalters einparken. Dabei kam es zur Kollision, wobei an den Fahrzeugen ein Schaden von insgesamt circa 1.100 Euro entstand. Von der Fahrbahn abgekommen Am 20. Mai 2026 gegen 18:50 Uhr befuhr ein 22-jähriger Fahrer eines PKW BMW die Landstraße von Waldersee in Richtung Vockerode. In einem Kurvenbereich kam er mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge kam es zur Kollision mit einem Baum. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug betrug circa 10.000 Euro, der Schaden am Baum wurde auf etwa 2.000 Euro geschätzt.  
  • 0 Comment(s)
Be the first person to like this.