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Posted:
2026-05-26 11:45:50
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6282060
Hamburg (ots)
Zeit: 21.05.2026, vormittags
Ort: Reinbek, Schleswig-Holstein
Zivilfahnderinnen und Zivilfahnder des Landeskriminalamts Hamburg haben vergangenen Donnerstag zwei 18 und 41 Jahre alte Serbinnen vorläufig festgenommen. Sie stehen im dringenden Verdacht, einen Trickdiebstahl zum Nachteil einer 85-jährigen Frau in Reinbek begangen zu haben.
Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge kam es Donnerstag, gegen 09:45 Uhr, in der Schulstraße im schleswig-holsteinischen Reinbek zu einem Trickdiebstahl zum Nachteil einer 85-jährigen Frau. Unter dem Vorwand, sich als Pflegekräfte um das Wohlergehen der Seniorin zu kümmern, hatten sich zwei zunächst unbekannte Frauen Zutritt zu deren Wohnung verschafft und im weiteren Verlauf hochwertigen Schmuck entwendet.
Im Rahmen der anschließenden Fahndungsmaßnahmen wurden Zivilfahnderinnen und Zivilfahnder des Fachkommissariats für Trickdiebstahlsdelikte (LKA 43) auf zwei Frauen aufmerksam, die der Beschreibung entsprachen, und nahmen diese vorläufig fest. Bei den daraufhin erfolgten Durchsuchungsmaßnahmen fanden die Polizistinnen und Polizisten neben dem Schmuck der Seniorin weiteres mutmaßliches Diebesgut, unter anderem Bargeld, weiteren Schmuck und EC-Karten, und stellten dieses sicher. Die Zuordnung der Beweismittel dauert an.
Die Ermittlungen werden nun beim LKA 43 gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Hamburg geführt. Die Strafverfolgungsbehörden prüfen in diesem Zusammenhang, ob die beiden 18 und 41 Jahre alten Frauen als Tatverdächtige für eine Vielzahl weiterer, ähnlich beziehungsweise gleich gelagerter Taten mit Tatort-Schwerpunkt Hamburg in Betracht kommen. Eine Haftrichterin erließ am Freitag Untersuchungshaftbefehle gegen die Beschuldigten wegen des dringenden Tatverdachts des Trickdiebstahls in zwei Fällen.
Die Ermittlungen des LKA 43 und der Staatsanwaltschaft dauern an.
In diesem Zusammenhang rät die Polizei:
- Es gilt: Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit!
- Lassen Sie keine fremden Personen ohne vorherige Terminabsprache
in die Wohnung. - Führen Sie Gespräche bei leicht geöffneter Tür mit vorgelegter
Kette oder aktiviertem Sperrbügel. - Lassen Sie grundsätzlich keine fremden Personen in Ihre Wohnung,
ohne deren Berechtigung zu überprüfen. Auch wenn Sie im guten
Glauben sind und jemandem den Zutritt gewähren möchten, prüfen
Sie vorher die Berechtigung der Person - zum Beispiel durch die
Vorlage eines Ausweises und eine tagesaktuelle Rückfrage bei
Ihrem Pflegedienst. - Lassen Sie sich auch durch einen angeblichen Notfall nicht unter
Zeitdruck setzen. - Ziehen Sie im Zweifel Nachbarn oder andere Vertrauenspersonen
hinzu, denn wenn die Diebe es erst einmal in die Wohnung
geschafft haben, ist es fast unmöglich, alleine die Kontrolle zu
behalten. - Haben Sie jemanden eingelassen? Achten Sie darauf, dass Sie
direkt nach dem Einlass Ihre Wohnungstür schließen. Häufig wird
diese, von Ihnen unbemerkt, vom ersten Täter offen gelassen,
sodass heimlich ein zweiter Täter eintreten kann. - Debit- und Kreditkarten, Bargeld und Wertgegenstände sind
grundsätzlich gesichert und nicht offen aufzubewahren. - Notieren Sie Ihre PIN niemals und bewahren Sie diese
insbesondere nicht in der Nähe der zugehörigen Debit- oder
Kreditkarte auf. Sobald eine andere Person nach Ihrer PIN fragt,
sollten Sie misstrauisch werden - Ihre PIN ist ausschließlich
für Sie bestimmt!- Rufen Sie im Zweifel sofort die Polizei unter 110.
Zim.
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