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Posted:
2026-06-14 10:18:15
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https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/6293915
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Essen (ots)
Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann leistete am Samstagnachmittag des 13. Juni am Essener Hauptbahnhof erheblichen Widerstand gegen seine Festnahme. Die Bundespolizei brachte den 40-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt. Gegen 15:50 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei auf einen 40-jährigen deutschen Staatsangehörigen aufmerksam, der sich auf einem Parkplatz vor dem Essener Hauptbahnhof in einer verbalen Auseinandersetzung befand. Nachdem die Beamten die Beteiligten getrennt hatten, überprüften sie deren Personalien. Dabei stellten die Bundespolizisten fest, dass der wohnungslose Mann durch die Staatsanwaltschaft Essen zur Festnahme ausgeschrieben war. Dem Haftbefehl lag eine Verurteilung wegen Diebstahls zugrunde. Das Amtsgericht Essen hatte ihn zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 10 Euro oder ersatzweise zu 30 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt. Als die Einsatzkräfte den Mann festnehmen wollten, versuchte er, sich der Kontrolle zu entziehen. Die Beamten verhinderten dies und hielten den Aggressor fest. Daraufhin schlug der 40-Jährige mehrfach um sich und versuchte erneut zu flüchten. Die Bundespolizisten brachten den Mann zu Boden und legten ihm aufgrund seines anhaltenden Widerstandes unter erheblichem Kraftaufwand Handfesseln an. Anschließend führten sie ihn zur Wache. Auch auf der Dienststelle setzte der Tatverdächtige sein aggressives Verhalten fort. Er leistete weiterhin erheblichen Widerstand, trat mehrfach in Richtung der eingesetzten Beamten und beleidigte diese fortlaufend. Da der Mann an beiden Ohren blutete, forderten die Einsatzkräfte einen Rettungswagen an. Die Besatzung untersuchte den 40-Jährigen vor Ort. Eine Behandlung in einem Krankenhaus war nicht nötig. Nach erfolgter Belehrung gab der Tatverdächtige keine Aussage ab, stimmte aber einem freiwilligen Atemalkoholtest zu. Dieser ergab einen Wert von rund 2,5 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen lieferten die Einsatzkräfte den Verurteilten gegen 18:00 Uhr in eine Justizvollzugsanstalt ein. Die Bundespolizei leitete unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ein und sicherte die Videoaufzeichnungen. Die eingesetzten Bundespolizisten blieben unverletzt.
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Björn Dahle
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