Posted: 2026-06-18 12:57:45

Polizeidirektion Kiel

Kiel (ots)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel

Am Freitag, den 05. Juni 26, kam es im Stadtteil Gaarden zu einer räuberischen Erpressung. Gegen den ermittelten Tatverdächtigen erließ das Amtsgericht Kiel zunächst Haftbefehl, setzte diesen jedoch nach der Festnahme des Mannes gegen Auflagen außer Vollzug.

Die Tat ereignete sich am Freitag, gegen 05:30 Uhr, in der Medusastraße. Nach vorliegenden Erkenntnissen sei der spätere Geschädigte an dessen Wohnanschrift durch eine männliche Person aufgesucht und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe seiner EC-Karte gezwungen worden. Daraufhin sei der Täter vom Tatort geflüchtet und habe wenige Zeit später an einem Geldautomaten einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag abgehoben.

Intensive Ermittlungen des Kommissariats 13 der Bezirkskriminalinspektion führten zur Identifizierung des Tatverdächtigen. Gegen den 35-jährigen Iraker erließ das Amtsgericht Kiel auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der räuberischen Erpressung.

Gestern nahmen Polizeikräfte den tatverdächtigen Mann vorläufig fest und führten ihn auf Antrag des Staatsanwaltschaft Kiel vor dem Amtsgericht Kiel vor. Auf Anordnung des Gerichts ist der bestehende Haftbefehl gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden. Der Mann kam auf freien Fuß.

Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel führen die weiteren Ermittlungen und prüfen in diesem Zusammenhang, ob der Tatverdächtige für weitere, gleichgelagerte Taten verantwortlich sein könnte.

Hanna Borgwardt / Staatsanwaltschaft Kiel Mathias Stöwer / Polizeidirektion Kiel

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