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Posted:
2026-06-19 23:32:53
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/69790/6298253
Herdecke (ots)
Die Feuerwehr wurde am Abend um 19:59 Uhr zu mehreren hilfesuchenden Personen im Ruhrlauf am Harkortsee alarmiert. Die Erstmeldung hieß, dass die Einsatzstelle sich hinter dem Quartier Ruhraue befindet. Beim Eintreffen wurde die Feuerwehr vorbildlich eingewiesen. Ein Herdecker Bürger hatte auch bereits seine Drohne in der Luft, um den Einsatzleiter explizit einzuweisen. Die Einsatzstelle befand sich auf Höhe des Viaduktes. Dort wurde ein Stand-up-Paddler vorgefunden. Dieser hatte sich bereits eigenständig aus dem Wasser begeben und war nicht in Not.
Jedoch wurden am Viadukt fünf Schuhe festgestellt und es waren zunächst keine Personen sichtbar. Die Zeugen berichteten außerdem, dass zuvor mehrere Personen um Hilfe geschrien haben und auch zuvor ins Wasser gesprungen waren von einer Anhöhe des Viaduktes. Die Wetterlage war extrem schlecht für diesen Einsatz. Über der Einsatzstelle stand ein Gewitter und die ersten Blitze gefährdeten die Einsatzkräfte. Der Einsatzleiter ließ mit einem Boot der DLRG und der Feuerwehr eine Erstsuche starten, dann nahm er relativ schnell die Boote wieder vom Wasser, da eine sehr hohe Eigengefahr aufgrund der Gewitterlage bestand.
Es konnten dann auf Höhe des Kanuclubs weitere Stand-up-Paddler am Ufer in Schwimmkleidung angetroffen werden. Die hatten sich aufgrund der akuten Wetterlage selbst zum Ufer gebracht und in Sicherheit gebracht. Sie gaben an, nicht um Hilfe geschrien zu haben.
Auch das Herdecker Ordnungsamt sowie die Polizei unterstützen die Maßnahmen neben der Feuerwehr und der DLRG. Überörtliche Kräfte der Feuerwehr Witten waren mit der Kreisdrohne standardmäßig auf Anfahrt. Notarzt und Rettungswagen standen in Bereitstellung sowie weitere Wasserretter und Boote. Ein Tanklöschfahrzeug mit Strömungsrettern stand ebenfalls bereit.
"Abschließend handelt es sich um einen Alarm in guter Absicht, jedoch war die Situation für die Feuerwehr aufgrund der Gewitterlage sehr schwer einzuschätzen und man musste genau abwägen, welche Maßnahmen nun erforderlich sind, um sich nicht selber in Gefahr zu bringen", so der Einsatzleiter abschließend.
Rückfragen bitte an:
Feuerwehr Herdecke
stv. Leiter der Feuerwehr, Pressestelle
Christian Arndt
Telefon: +49 (0)163 86 11 240
E-Mail: christian.arndt@feuerwehr-herdecke.de
www.feuerwehr-herdecke.de
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