Posted: 2026-06-23 11:30:24
Kriminalitätslage Sachbeschädigung Unbekannte Täter zerstörten zwischen dem 19. Juni 2026, 15:30 Uhr und dem 22. Juni 2026, 06:30 Uhr mit einem unbekannten Gegenstand die Scheibe eines Schaukastens vor dem Haupteingang des Anhaltinischen Theaters am Friedensplatz. Der dabei entstandene Sachschaden wurde mit etwa 350 Euro beziffert. Versuchter Betrug Eine 88-jährige Geschädigte hatte Mitte Mai 2026 eine E-Mail bekommen, in der ihr mitgeteilt wurde, dass in ihrem Namen eine Kündigung eines Vertrages erfolgte. Da sie nach eigenen Angaben diesen Service nicht in Anspruch genommen hatte, ignorierte sie diese Forderung. Im weiteren Verlauf erhielt sie am 04. Juni 2026 eine Mahnung und am 11. Juni 2026 eine weitere Zahlungsaufforderung. In dieser war der Zahlungsbetrag bereits von 35 auf 45 Euro gestiegen. Zudem teilte das Unternehmen mit, dass bei Nichtzahlung ein Inkassobüro eingeschaltet wird. Da die Geschädigte die Forderung weiter für unberechtigt hält und einen Betrug vermutet, erstattete sie eine Strafanzeige wegen Betrug im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Auf die Forderung ging sie nicht ein. Fahrrad entwendet Den Diebstahl ihres Fahrrades zeigte 42-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Nach ihren Angaben hatte sie das Fahrrad der Marke „Winora“ am 21. Juni 2026 gegen 20:00 Uhr auf einem Hinterhof in der Rabestraße abgestellt und mit einem Fahrradschloss am dort befindlichen Fahrradständer angeschlossen. Als sie am nächsten Morgen gegen 09:00 Uhr zum Abstellort zurückkehrte, musste sie feststellen, dass unbekannte Täter das Fahrrad samt Fahrradschloss entwendet hatten. Den entstandenen Schaden bezifferte die Geschädigte mit etwas mehr als 300 Euro. Gefälschtes Ticket Auf der Suche nach einer Eintrittskarte für eine Musikveranstaltung veröffentlichte ein 38-Jähriger am 21. Juni 2026 eine Ticketanfrage bei einem Social-Media-Dienst. Kurz darauf meldete sich eine vermeintliche Verkäuferin. Beide einigten sich auf eine Anzahlung in Höhe von 50 Euro. Weitere 40 Euro sollten nach der Übersendung der Eintrittskarte überwiesen werden. Nach der Anzahlung bekam der Geschädigte das Ticket zugesandt. Da er jedoch an der Echtheit zweifelte, nahm er Kontakt zum Support des Veranstalters auf. Dieser bestätigte den Verdacht der Fälschung. Im weiteren Verlauf erkundigte sich die Verkäuferin beim Käufer, wann die restlichen 40 Euro überwiesen werde. Als dieser daraufhin erklärte, dass es sich bei dem Ticket um eine Fälschung handelt, brach der Kontakt ab. Der Geschädigte entschloss sich daraufhin, im Polizeirevier Dessau-Roßlau eine Strafanzeige wegen Betrug zu erstatten. Einbruch in Gartenlaube Einen Einbruch in ihre Gartenlaube zeigte eine 45-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Ihren Angaben zufolge musste sie am 22. Juni 2026 gegen 17:00 Uhr feststellen, dass sich unbekannte Täter zunächst Zugang zu ihrem Garten und im weiteren Verlauf gewaltsam Zutritt zu ihrer Gartenlaube verschafft hatten. Aus dieser Laube entwendeten die Täter einen dort abgestellten Rasenmäher. Eine konkrete Tatzeit konnte die Geschädigte nicht benennen, da sie sich nach eigenen Angaben letztmalig am 22. April 2026 in ihrem Garten aufhielt. Den entstandenen Gesamtschaden bezifferte sie mit etwa 400 Euro. Taschendiebstahl Strafanzeige wegen Diebstahl erstattete eine 67-jährige Geschädigte im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Im Rahmen der Anzeigenerstattung gab sie an, dass sie sich am 22. Juni 2026 zwischen 14:30 Uhr und 15:00 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Zunftstaße aufhielt. Dort legte sie ihre Handtasche in ihren Einkaufskorb und entfernte sich für kurze Zeit, so dass diese unbeaufsichtigt blieben. Kurz vor der Kasse musste die Geschädigte dann feststellen, dass sich ihre Geldbörse nicht mehr in ihrer Handtasche befand. Offensichtlich hatten unbekannte Täter den Zeitpunkt der Unaufmerksamkeit genutzt und die Geldbörse, in der sich neben persönlichen Dokumenten auch Bargeld im mittleren zweistelligen Bereich sowie zwei Geldkarten befanden, entwendet. Die EC-Karten sperrte die Geschädigte selbstständig, die Dokumente wurden durch die Polizei im Rahmen der Eigentumssicherung zur Fahndung ausgeschrieben.   Verkehrslage Aufgefahren Am 22. Juni 2026 gegen 11:10 Uhr befuhr ein 85-jähriger Fahrer eines PKW Ford die Wolfener Chaussee in Richtung Seelmannstraße. Als er mit seinem Fahrzeug in den Kreuzungsbereich der Argenteuiler Straße einfuhr, kam es zur Kollision mit dem vorfahrtsberechtigten PKW Volkswagen eines 18-jährigen Fahrers, der zu diesem Zeitpunkt die Argenteuiler Straße in Richtung Heidestraße befuhr. Die Lichtzeichenanlage an der Kreuzung war zu diesem Zeitpunkt nicht in Betrieb. Eine 44-jährige Insassin des PKW Volkswagen verletzte sich bei dem Unfall, lehnte eine medizinische Versorgung vor Ort jedoch ab. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro. Ein 84-jähriger Fahrer eines PKW Suzuki befuhr am 22. Juni 2026 gegen 11:35 Uhr die Askanische Straße in Richtung Kavalierstraße. Kurz vor der Kreuzung Amalienstraße musste er verkehrsbedingt bremsen. Dies bemerkte der hinter ihm fahrende 50-jährige Fahrer eines PKW Nissan zu spät und es kam zur Kollision. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden an den Fahrzeugen in Höhe von etwa 600 Euro. Kradfahrer verletzt Auf der Oranienbaumer Chaussee in Richtung Dessau-Roßlau kam am 23. Juni 2026 gegen 06:40 Uhr ein 47-jähriger Fahrer eines Motorrades der Marke KTM im Kurvenbereich hinter der Kapenstraße nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte im Anschluss mit einem Baum. Dabei verletzte sich der Fahrzeugführer. Er wurde nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte vor Ort mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Bergung des Krads erfolgte durch ein Abschleppunternehmen. Bei dem Unfall entstand am Fahrzeug Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro sowie ein geschätzter Flurschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Geschwindigkeitskontrolle Im Bereich der Damaschkestraße, auf Höhe der Peterholzstraße führten Polizeibeamte des Polizeireviers Dessau-Roßlau am 22. Juni 2026 zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle durch. An der Messstelle gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Insgesamt wurden 60 Fahrzeuge kontrolliert. Drei Fahrzeugführer hielten sich nicht an die vorgegebene Geschwindigkeitsbeschränkung. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 43 km/h. Gegen die verantwortlichen Fahrzeugführer wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.  
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