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Posted:
2026-09-14 07:03:16
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6351200
Kiel / Kreis Plön (ots)
Polizeiarbeit bedeutet nicht nur Verkehrsunfälle, Straftaten und Einsätze. Ein wichtiger Teil unserer Arbeit beginnt bestenfalls schon bevor überhaupt etwas passiert. Denn manchmal reichen schon ein wachsamer Blick, ein kleiner Hinweis oder das Wissen um die richtige Verhaltensweise, um sich oder andere zu schützen. Genau hier setzt unsere Reihe "Pass auf!" ein.
Einmal im Monat nehmen wir künftig ein Thema unter die Lupe, das uns im Alltag begegnen kann. Kurz gesagt, um alles, was dabei helfen kann, gar nicht erst Opfer einer Straftat zu werden oder gefährliche Situationen zu vermeiden. HINSCHAUEN - BESCHEID WISSEN - RICHTIG HANDELN Also "Pass auf!" - Ein Tipp, den man besser kennt, bevor man ihn braucht.
Wir starten heute mit Thema 1: Wildwechsel! Mit den kürzer werdenden Tagen steigt auch wieder die Gefahr von Wildunfällen. Besonders in der Dämmerung am Morgen und Abend sind Rehe, Wildschweine und anderes Wild unterwegs. Im Herbst - und später erneut im Frühjahr - nimmt das Risiko für Wildunfälle deutlich zu. Wichtig zu wissen: Wildtiere sind selten allein unterwegs - wo eines auftaucht, folgen meist weitere. Oft bleibt es bei Sachschäden, doch auch Personenschäden werden registriert.
So verhalten Sie sich richtig:
Runter vom Gas! Entdecken Sie Wild am Straßenrand, bremsen Sie ab und schalten Sie das Fernlicht aus, um die Tiere nicht zu blenden. Hupen erlaubt! Ein kurzes Hupen kann helfen, Wildtiere zu vertreiben. Nicht ausweichen! Ein Ausweichmanöver kann gefährlicher sein als der Zusammenstoß. Bleiben Sie auf Ihrer Spur und halten Sie das Lenkrad fest. Hinweisschilder ernst nehmen! Sie stehen nicht ohne Grund. Viele unterschätzen die Gefahr und fahren zu schnell. Leitpfosten mit blauen Reflektoren sollen Wildtiere zusätzlich abschrecken - dennoch: Wachsam bleiben!
Wenn es gekracht hat:
Warnblinkanlage an, Warnweste überziehen und Unfallstelle absichern. Verletzte versorgen - Erste Hilfe leisten und Rettungsdienst (Notruf 112) rufen. Polizei über 110 informieren - auch bei geringem oder unsichtbarem Schaden ist eine Meldung Pflicht!
Wichtig:
Verlassen Sie sich nicht darauf, den Unfall später nachzumelden. Nur eine sofortige Meldung wird offiziell bestätigt - das ist wichtig für Ihre Versicherung und dient der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer.
Unser Appell:
Fahren Sie vorausschauend, bleiben Sie aufmerksam und passen Sie Ihr Tempo besonders in der Dämmerung an. So können Sie schwere Wildunfälle vermeiden. Wir wünschen eine gute und sichere Fahrt!
Für alle, die mehr dazu wissen wollen:
Am 19. September 2026 findet von 10-18 Uhr im Cittipark Kiel eine gemeinsame Präventionsveranstaltung des ADAC, des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein und der Polizeidirektion Kiel statt. Unsere Kolleginnen und Kollegen des Sachgebietes 1.4 -Prävention- geben vor Ort Ratschläge, Tipps und Verhaltenshinweise rund um das Thema Wildwechsel. Besuchen Sie die Kolleginnen und Kollegen gerne an ihrem Infostand.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
Original-Content von: Polizeidirektion Kiel, übermittelt durch news aktuell
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