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Posted:
2026-05-01 19:29:10
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11562/6266829
Essen (ots)
45117 E.-Stadtgebiete: Am heutigen Tag (1. Mai) kam es im gesamten Essener Stadtgebiet zu zahlreichen Versammlungen und Aufzügen. Diese verliefen nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei weitestgehend friedlich.
Die umfassenden Vorbereitungen der Polizei sowie die im Vorfeld entwickelten Einsatzkonzepte haben sich bewährt. Mit zahlreichen Einsatzkräften war die Polizei vor Ort präsent und konnte durch frühzeitige und intensive Kooperationsgespräche mit den Versammlungsleitern einen nahezu störungsfreien Verlauf gewährleisten.
Zunächst kam es gegen 7 Uhr zu einem Polizeieinsatz in Dortmund. Im Rahmen dessen kam es zu strafbaren bzw. ordnungswidrigen Handlungen durch Personen, die als anreisende Versammlungsteilnehmer identifiziert wurden. Kräfte der Bundespolizei stellten nach Eintreffen der Tatverdächtigen am Bahnhof in Altenessen für die Polizei Dortmund sämtliche Personalien fest. Dadurch kam es zu einem verzögerten Eintreffen der Versammlungsteilnehmer am angezeigten Versammlungsort.
Genauere Informationen zu dem Ursprungseinsatz erhalten sie in folgender Pressemeldung der Polizei Dortmund: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6266781
Die Polizei Essen fertigte insgesamt 14 Strafanzeigen (u.a. wegen Körperverletzung und Pyrotechnik). In dem Zuge wurden fünf Platzverweise erteilt und eine Person in Gewahrsam genommen.
Im Vorfeld waren 28 Versammlungen angezeigt worden. Schlussendlich haben 15 Versammlungen mit knapp 4500 Teilnehmern stattgefunden. Es waren deutlich weniger Teilnehmende aus dem rechten Spektrum vor Ort, als zuvor angekündigt. Die Zahl der Demonstrierenden aus dem linken und bürgerlichen Spektrum fiel hingegen deutlich höher aus als erwartet.
Die Lage blieb jedoch weitestgehend ruhig und die überwiegende Zahl der Versammlungen verlief störungsfrei.
Zeitweise kam es insbesondere zwischen dem Rüttenscheider Markt und Stadtkern zu Einschränkungen des Straßenverkehrs sowie des öffentlichen Personennahverkehrs. Die Beeinträchtigungen der Allgemeinheit konnten jedoch auf das unumgängliche Maß reduziert werden.
Der Polizeiführer Peter Both nach dem Einsatzende:
"Der Einsatzverlauf hat deutlich gezeigt, dass die teilweise gegen uns als Polizei erhobenen Vorwürfe, wir würden ausschließlich Demonstrierende des rechten Spektrums schützen, schlicht falsch und ungerechtfertigt waren. Unser Ziel war und ist es immer, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten, Gegenprotest zuzulassen und Auseinandersetzungen zu verhindern- was uns heute vollumfänglich gelungen ist. Die Einsatzkräfte haben einen super Job gemacht. Wir können den Essenerinnen und Essenern ihre Innenstadt besenrein wieder zurückgeben."
Rückfragen bitte an:
Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
Pressestelle
Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230)
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