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Posted:
2026-06-21 08:53:27
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6298605
Kiel (ots)
Das erste Wochenende der Kieler Woche 2026 neigt sich dem Ende zu. Aus polizeilicher Sicht verläuft das Sommer- und Segelfest bislang ausgesprochen positiv. Die Zahl der bislang bekannt gewordenen Straftaten liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig erleben die Einsatzkräfte auf den Veranstaltungsflächen eine überwiegend friedliche, respektvolle und ausgelassene Stimmung.
Bilanz in Zahlen
In der Zeit von Freitag, 12:00 Uhr, bis Sonntag, 06:00 Uhr, zählte die Landespolizei 45 Straftaten auf den Veranstaltungsflächen. Damit sind in diesem Jahr erfreulicherweise weniger Straftaten als im Vorjahr im selben Zeitraum bekannt geworden (2025: 92). 19 Taten fielen davon auf die sogenannten Rohheitsdelikte (2025: 25), mit Schwerpunkt am späten Freitag- und Samstagabend.
Diese Zahlen sind vorläufig, da erfahrungsgemäß einige Straftaten erst im Nachgang erstattet werden oder sich Sachverhalte noch präzisieren können.
Die Einsatzkräfte sprachen insgesamt gegen 11 Personen Platzverweise aus. Für eine Person endete die Nacht infolge des übermäßigen Alkoholgenusses im Polizeigewahrsam.
Veranstaltungsverlauf
Sowohl beim Soundcheck am Freitag als auch am Eröffnungssamstag mit dem Holstenbummel war das Besucheraufkommen bei bestem Sommerwetter erwartungsgemäß hoch.
Die täglich ab 18 Uhr vorgeplante Einbahnstraßenregelung in Kombination mit der Videoübertragung bewährte sich bislang weiterhin. Sie ermöglicht es, Besucherströme frühzeitig zu erkennen und Besucherinnen und Besucher rechtzeitig in andere Areale umzulenken.
Klare Kante gegen Klinge - Kein Ort für Messer Nochmals weist die Polizei an dieser Stelle erneut ausdrücklich darauf hin, dass die Mitnahme von Waffen, darunter fallen neben Schusswaffen auch Hieb- und Stoßwaffen (z.B. Messer), auf die Veranstaltungsflächen gemäß § 42 Waffengesetz verboten und somit strafbar ist. Verstöße werden konsequent geahndet.
Unter der Präventionskampagne "Kein Ort für Messer" führte die Polizei diverse Messerkontrollen auf allen Veranstaltungsflächen durch. Hierbei stellten Einsatzkräfte bei mehr als bislang 100 kontrollierten Personen nur insgesamt 1 Messer sicher. Die Polizei wird auch weiterhin Präsenz auf den Veranstaltungsflächen zeigen und kündigt an, dass auch weitere gleichartige Kontrollen stattfinden werden.
Verkehrskontrollen auch im Umfeld der Veranstaltungsflächen Ein weiterer gesetzter Schwerpunkt der polizeilichen Maßnahmen liegt im Bereich der Verkehrssicherheit. Dabei richten die Einsatzkräfte ihr Augenmerk insbesondere auf die Fahrtüchtigkeit von Verkehrsteilnehmenden. Im Rahmen der bisher durchgeführten Verkehrskontrollen wurden drei E-Scooter-Nutzer aufgrund von Trunkenheit im Straßenverkehr angehalten, ebenso ein Sportbootführer. Gegen alle wurden entsprechende Anzeigen gefertigt.
Resümee
Die bisherigen Erkenntnisse zeigen, dass das Sicherheitskonzept der Landeshauptstadt Kiel und das Einsatzkonzept der Polizei aufgeht. Die verstärkte Polizeipräsenz, die präventiven Maßnahmen und die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen werden von den Besucherinnen und Besuchern überwiegend positiv aufgenommen und unterstützt.
Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der Straftaten trotz des hohen Besucheraufkommens deutlich unter dem Vorjahresniveau liegt. Die Rückmeldungen der Einsatzkräfte vor Ort zeigen, dass die große Mehrheit der Besucherinnen und Besucher mit ihrem verantwortungsvollen Verhalten einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren und friedlichen Kieler Woche leistet.
Die Polizei wird auch in den kommenden Tagen sichtbar präsent bleiben. Ziel bleibt es, gemeinsam mit allen Beteiligten dafür zu sorgen, dass die Kieler Woche 2026 weiterhin sicher, friedlich und für alle Gäste ein positives Erlebnis bleibt.
Die Pressestelle der Polizeidirektion Kiel steht am heutigen Sonntag für Nachfragen bis 12 Uhr zur Verfügung.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
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