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Posted:
2026-06-22 11:27:06
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6299437
Dortmund (ots)
Lfd. Nr.: 0494
Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Dortmund und der Polizei Dortmund.
In der Nacht von Samstag (20.06.) auf Sonntag (21.06.) führten die Polizei Dortmund und die Stadt Dortmund im Rahmen der "Präsenzkonzeption Fokus" einen großangelegten Schwerpunkteinsatz im Bereich des Dortmunder Walls durch. Unterstützt wurde die Polizei dabei vom Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund (KOD) sowie der Stadtkasse. Ab 21:15 Uhr richteten die Kooperationspartner eine feste Kontrollstelle auf dem Ostwall ein.
Der Fokus lag hierbei auf der konsequenten Bekämpfung erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitungen. An dieser Stelle wurden insgesamt neun Verstöße dokumentiert. Zwei Fahrzeugführende müssen aufgrund der Schwere des Verstoßes mit einem Fahrverbot rechnen. Den Spitzenwert lieferte ein 22-jähriger Dortmunder: Er wurde bei erlaubten 30 km/h mit vorwerfbaren 67 km/h gemessen - nach Abzug von 3 km/h Toleranz entspricht dies einer Überschreitung von 34 km/h. Parallel zu den polizeilichen Maßnahmen zeigte der KOD deutliche Präsenz und ahndete unter anderem 15 Verstöße gegen das Lärmschutzgesetz.
Polizei und städtische Verkehrsüberwachung richteten zudem während des gesamten Einsatzes acht automatisierte Messstellen ein. Im Rahmen dieses Messverfahrens wurden insgesamt 4.288 Fahrzeuge kontrolliert, wobei sich 500 Geschwindigkeitsverstöße ergaben. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Ruhrallee in Höhe der DB-Brücke, wo die Polizei eigenständige Messungen durchführte. Hier passierten 2.091 Fahrzeuge die Messstelle, von denen sich 341 nicht an die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hielten.
Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) des Ordnungsamtes leitete unter anderem 18 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein - zum Beispiel wegen Verstößen gegen das Landesimmissionsschutzgesetz und die Straßenverkehrsordnung.
Die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes war mit zwei Messfahrzeugen an insgesamt sieben Messstellen im Einsatz. Es wurden 2.197 Fahrzeuge kontrolliert und 159 Verstöße festgestellt. Den traurigen Spitzenwert stellte dabei ein Fahrer auf, der auf der Münsterstraße mit 117 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde.
Nach dem Ausgang des WM-Spiels Deutschland gegen die Elfenbeinküste nahm der Verkehr am Wall, insbesondere auf dem Außenwall, rapide zu. Euphorische Fußballfans feierten den Sieg der Nationalmannschaft mit den typischen Begleiterscheinungen wie Autokorsos, was zu einem massiven Rückstau vom Burgtor bis zum Neutor führte. Die Polizei Dortmund betont in diesem Zusammenhang, dass die Euphorie und Freude über den sportlichen Erfolg vollkommen verständlich sind, die Straßenverkehrsordnung jedoch auch bei Feierlichkeiten uneingeschränkt gilt. Verhaltensweisen wie das ungesicherte Mitfahren auf oder außerhalb des Fahrzeugs sowie permanentes, unnötiges Hupen gefährden nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern erschweren auch den ohnehin fordernden Einsatz der Sicherheits- und Rettungskräfte erheblich. Die Polizei appelliert daher dringend an alle Verkehrsteilnehmenden, auch bei aller Begeisterung besonnen zu bleiben und sich strikt an die Verkehrsregeln zu halten.
Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:
Polizei Dortmund
Luca Blüthgen
Telefon: 0231/132-1039
E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de
https://dortmund.polizei.nrw/
Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell
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