Posted: 2026-07-13 07:42:34

Polizeidirektion Kiel

Kiel (ots)

Im Februar wurde durch die Polizei eine konzentrierte Aktion gegen die Betäubungsmittelkriminalität im Stadtteil Gaarden durchgeführt. Nun händigten Polizeikräfte mehreren Tatverdächtigen des Verfahrens sogenannte polizeiliche Aufenthaltsverbote aus, um auf die Strukturen des organisierten Betäubungsmittelhandels im Stadtteil nachhaltig einzuwirken.

Im Rahmen der rund 40 Durchsuchungen Anfang des Jahres stellten Einsatzkräfte diverse Beweismittel, darunter Mobiltelefone, Bargeld und weitere tatrelevante Gegenstände sicher. Außerdem nahmen Polizeikräfte drei männliche Personen fest (siehe auch: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6218165).

Die Ermittlungen gegen die mehr als 30 Tatverdächtigen des Verfahrens dauern an.

Zusätzlich zu den laufenden Strafverfahren treten ab Montag, den 13. Juli, Aufenthaltsverbotsverfügungen für einen Bereich des Stadtteils gegen einige der Personen des Verfahrens in Kraft. Die Betroffenen stehen alle im Verdacht, Teil des organisierten Betäubungsmittelhandels in Kiel Gaarden zu sein. Die Aufenthaltsverbote sind eine präventivpolizeiliche Maßnahme, die den Betroffenen den Aufenthalt in bestimmten Bereichen für eine bestimmte Zeit untersagt. So soll der stattfindende Handel mit Betäubungsmitteln im Stadtteil zusätzlich unterbunden werden.

Rechtsgrundlage:

Die angeordneten Aufenthaltsverbote stützen sich auf § 201 des Landesverwaltungsgesetzes des Landes Schleswig-Holstein (Platzverweise, Aufenthalts- und Betretungsverbote).

Rebecca Hartwigsen, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

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24103 Kiel

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