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Posted:
2026-08-21 11:11:11
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https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6337693
Kiel (ots)
Am Dienstag durchsuchten Einsatzkräfte ein Objekt in Kiel. Hierbei trafen sie mehrere Personen an und stellten Bargeld im fünfstelligen Bereich sicher. Vorausgegangen waren Ermittlungen wegen des Verdachts der unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, kurz vor Mitternacht, durchsuchten Ermittlerinnen und Ermittler des Kommissariats 17 der Bezirkskriminalinspektion Kiel mit Unterstützung durch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizeiabteilung Eutin ein Objekt im Stadtteil Gaarden und vollstreckten damit einen Beschluss des Amtsgerichts Flensburg, der auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft erlassen worden war. Hierbei stellten die Einsatzkräfte mehrere Personen fest, die mutmaßlich an einem illegalen Pokerspiel teilnahmen. Die angemieteten Räumlichkeiten waren in der Art der Einrichtung einer offiziellen Spielstätte nachempfunden und wiesen nicht den Charakter einer Wohn- oder Arbeitsstätte auf.
Die Einsatzkräfte stellten die Personalien der mutmaßlichen Spieler fest und leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren gegen elf Beschuldigte im Alter von 25 bis 60 Jahren wegen des Verdachts der unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels und des Verdachts der Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel ein. Neun der Beschuldigten besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit, einer die georgische, ein weiterer die albanische Staatsangehörigkeit. Darüber hinaus stellten die Beamtinnen und Beamten Bargeld im niedrigen fünfstelligen Bereich sicher.
Das Kommissariat 17 der Bezirkskriminalinspektion Kiel führt die weiteren Ermittlungen gemeinsam mit der bei der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein eingerichteten Koordinierungs- und Ermittlungseinheit zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (KE OK).
In diesem Zusammenhang hat die Polizeidirektion Kiel bereits mehrere gemeinsame Einsätze mit der Generalstaatsanwaltschaft durchgeführt. Die bisherige Berichterstattung finden Sie hier:
Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
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24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
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