Posted: 2026-09-14 08:00:26

Polizeidirektion Kiel

POL-KI: 260914.2 Schwentinental: Mittwoch 16. September 2026 - Bombenentschärfung im Ortsteil Klausdorf im Bereich Oberstkoppeler Weg

Kreis Plön (ots)

Am Mittwoch entschärft der Kampfmittelräumdienst im Ortsteil Klausdorf eine Fliegerbombe. Rund 2.600 Anwohnerinnen und Anwohner müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen.

Bei der zu entschärfenden Bombe handelt es sich um eine 250 kg schwere englische Fliegerbombe mit mechanischem Heckzünder. Die Bombe muss vor Ort durch die Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes entschärft werden. Möglicherweise wird im Zuge der Entschärfung eine Wasser- und Schneidanlage (WSA) eingesetzt werden müssen, da die Bombe im Bereich des Heckzünders beschädigt ist.

In einem gemeinsamen Gespräch legten Vertreterinnen und Vertreter der Polizei, der Stadt Schwentinental, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Klausdorf fest, dass die Bombe am Mittwochvormittag entschärft wird. Bis 10:00 Uhr müssen alle Anwohnerinnen und Anwohner in dem betroffenen Gebiet (siehe Karte) ihre Häuser und Wohnungen verlassen haben. Zur gleichen Zeit richtet die Polizei die Straßensperrungen ein. Der Sperrradius beträgt etwa 1000 Meter um den Fundort.

Sobald sichergestellt ist, dass sich niemand mehr im Sperrbereich aufhält, beginnen die Experten des Kampfmittelräumdienstes mit der Entschärfung der Bombe. Angaben zur Dauer der Arbeiten können nicht gemacht werden. Anwohnerinnen und Anwohner sollten sich jedoch auf eine mehrstündige Abwesenheit einstellen und an Nahrung, Getränke und benötigte Medikamente denken.

Für diejenigen, die während der Entschärfung nicht anderweitig unterkommen können, steht ab 8:00 Uhr die Kleine Schwentinehalle, Aubrook 6, 24222 Schwentinental, OT Klausdorf, zur Verfügung.

Anwohnerinnen und Anwohner, die Hilfe beim Verlassen ihrer Wohnungen benötigen, werden gebeten, sich frühzeitig unter 04307 / 811-228 beim Servicetelefon der Stadt Schwentinental zu melden.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Schwentinental verteilen ab heute Handzettel an alle betroffenen Haushalte. Darüber hinaus wird die Bevölkerung über Warn-Apps informiert. Da erfahrungsgemäß nicht alle Betroffenen durch Medien und Handzettel erreicht werden, bitten wir darum, sich gegenseitig zu informieren.

Ein Presseteam der Polizeidirektion Kiel ist am Einsatztag unter der Rufnummer 0431-160-2010 erreichbar und befindet sich ab 8:30 Uhr vor Ort. Pressevertreterinnen und -vertreter haben nach der Entschärfung die Möglichkeit, am Entschärfungsort O-Töne der Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes zu erhalten und Aufnahmen der Bombe zu fertigen.

Kristin Schneider, Polizeidirektion Kiel

Rückfragen bitte an:

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Tel. +49 (0) 431 160 2010
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