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Posted:
2026-07-22 09:28:30
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6319353
Kiel / Kreis Plön (ots)
Gestern kam es im Bereich Kiel und Kreis Plön erneut zu mehreren Betrugsfällen, bei denen sich die Täter als Mitarbeitende eines Bankinstituts oder als Polizeibeamte ausgaben. In mehreren Fällen entstand ein Vermögensschaden. Die Polizei warnt eindringlich vor der Masche.
Die Geschädigten erhielten Anrufe von bislang unbekannten Tätern, die vorgaben, Mitarbeitende eines Geldinstituts oder Polizeibeamte zu sein. Die Anrufer behaupteten, es habe verdächtige Abbuchungen oder Manipulationen auf den Konten der Betroffenen gegeben. Um das Vermögen angeblich zu schützen, forderten sie die Herausgabe der Bankkarte sowie die Mitteilung der PIN. Anschließend holten die Täter die Karten an den Wohnanschriften der Geschädigten ab.
Bereits Anfang Juli war es im Großraum Kiel zu gleichgelagerten Taten gekommen. Die Täter hatten sich ebenfalls als Mitarbeitende eines Bankinstituts ausgegeben, Bankkarten unter einem Vorwand abgeholt und anschließend Bargeld von den Konten der Geschädigten abgehoben.
Die Polizei weist erneut ausdrücklich darauf hin: Weder Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte noch Mitarbeitende von Banken oder Sparkassen werden Sie jemals auffordern, Ihre Bankkarte herauszugeben oder Ihre PIN am Telefon oder persönlich mitzuteilen. Sollten Sie einen entsprechenden Anruf erhalten, legen Sie sofort auf. Geben Sie Ihre Bankkarte, PIN oder andere Zugangsdaten niemals an Unbekannte heraus.
Wenn Sie den Verdacht haben, Opfer dieser Betrugsmasche geworden zu sein oder Ihre Bankkarte bereits übergeben haben, wählen Sie umgehend den polizeilichen Notruf 110. Nur wenn die Polizei frühzeitig informiert wird, können sofort Fahndungsmaßnahmen eingeleitet und die Täter möglicherweise noch angetroffen oder weitere Geldabhebungen verhindert werden.
Das Kommissariat 14 der Bezirkskriminalinspektion Kiel führt die Ermittlungen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Tat oder dem Täter machen können. Sie werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 0431 / 160 3333 in Verbindung zu setzen.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
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