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Posted:
2026-08-26 08:45:06
Original link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6340055
Giekau / Kreis Plön (ots)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel
Nach mehreren Betrugstaten im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Kiel nahmen Ermittlerinnen und Ermittler des Betrugskommissariats der Bezirkskriminalinspektion Kiel nach intensiven Ermittlungen vorgestern zwei Tatverdächtige vorläufig fest.
Die umfangreichen Ermittlungen führten die Polizeikräfte vorgestern gegen 14 Uhr nach Husum, nachdem Hinweise auf eine erneute Tatbegehung erlangt wurden. Die Täter, die sich als falsche Bankmitarbeiter tarnten, bewegten die 77-Jährige Geschädigte zur Herausgabe der EC-Karte samt PIN. Zivilkräfte nahmen daraufhin einen 32-jährigen Türken und einen 18-jährigen Deutschen bei einer anschließenden Geldabhebung in Hattstedt im Kreis Nordfriesland vorläufig fest.
Im Anschluss vollstreckten weitere Einsatzkräfte insgesamt sechs Durchsuchungsbeschlüsse gegen die beiden Festgenommenen sowie drei weitere ermittelte Beschuldigte in Hamburg. Hierbei sicherten Polizeikräfte diverses weiteres Beweismaterial.
Die beiden Festgenommenen führten Einsatzkräfte am gestrigen Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Haftrichter am Amtsgericht Kiel vor. Gegen beide erließ der Haftrichter Untersuchungshaft. Der 32-Jährige kam in eine Justizvollzugsanstalt, der Haftbefehl gegen den 18-Jährigen wurde unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Das Betrugskommissariat der Bezirkskriminalinspektion Kiel (K14) führt die weiteren Ermittlungen und prüft, ob die Täter für weitere Taten in Schleswig-Holstein und im restlichen Bundesgebiet in Frage kommen. Alle Tatverdächtigen werden sich in Strafverfahren wegen des gewerbsmäßigen Betruges verantworten müssen.
Bereits Anfang Juli war es im Großraum Kiel zu gleichgelagerten Taten gekommen. Die Täter hatten sich ebenfalls als Mitarbeitende eines Bankinstituts ausgegeben, Bankkarten unter einem Vorwand abgeholt und anschließend Bargeld von den Konten der Geschädigten abgehoben.
Die Polizei weist erneut ausdrücklich darauf hin: Weder Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte noch Mitarbeitende von Banken oder Sparkassen werden Sie jemals auffordern, Ihre Bankkarte herauszugeben oder Ihre PIN am Telefon oder persönlich mitzuteilen. Sollten Sie einen entsprechenden Anruf erhalten, legen Sie sofort auf. Geben Sie Ihre Bankkarte, PIN oder andere Zugangsdaten niemals an Unbekannte heraus.
Wenn Sie den Verdacht haben, Opfer dieser Betrugsmasche geworden zu sein oder Ihre Bankkarte bereits übergeben haben, wählen Sie umgehend den polizeilichen Notruf 110. Nur wenn die Polizei frühzeitig informiert wird, können sofort Fahndungsmaßnahmen eingeleitet und die Täter möglicherweise noch angetroffen oder weitere Geldabhebungen verhindert werden.
Anbei der Link zur Pressemeldung Warnung vor falschen Bankmitarbeitern https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6319353
Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
Original-Content von: Polizeidirektion Kiel, übermittelt durch news aktuell
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