Posted: 2026-09-08 07:33:44

Polizeidirektion Kiel

Kiel / Kreis Plön / Neumünster / Rendsburg-Eckernförde (ots)

Am Donnerstag, den 03. September 2026, vollstreckten Einsatzkräfte mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Kiel, Rendsburg, Neumünster sowie in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön. Hintergrund waren Ermittlungen wegen des Verdachts des Umgangs mit kinderpornographischen Inhalten.

Am vergangenen Donnerstag vollstreckten Einsatzkräfte der Polizeidirektion Kiel insgesamt 17 Durchsuchungsbeschlüsse, die zuvor auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel durch das Amtsgericht Kiel erlassen worden waren. Vorausgegangen waren intensive Ermittlungen des Kommissariats 2 der Bezirkskriminalinspektion Kiel. Die dortigen Ermittlerinnen und Ermittler bearbeiten Verdachtsfälle, in denen es um die Darstellung des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen geht.

Die vorliegenden Ermittlungsverfahren richten sich in 16 Fällen gegen Einzelpersonen wegen des Verdachts der Verbreitung, des Erwerbs und des Besitzes kinderpornographischer Inhalte. Darüber hinaus wird in einem weiteren Fall wegen des Verdachts des Umgangs mit jugendpornographischen Inhalten ermittelt.

Im Rahmen der Durchsuchungen trafen die Einsatzkräfte sämtliche Beschuldigte im Alter von 14 bis 75 Jahren, von denen alle die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, an. Die Beamten stellten Beweismittel, darunter diverse Datenträger, sicher, die nun ausgewertet werden müssen. Zu Festnahmen kam es in diesem Zusammenhang nicht. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 2 der Bezirkskriminalinspektion Kiel.

Mit der konzentrierten Vollstreckung der Beschlüsse wollen die Ermittlerinnen und Ermittler einerseits ein klares und sichtbares Zeichen gegen den Umgang mit kinder- und jugendpornographischen Inhalten setzen. Andererseits werden bestehende Ressourcen gebündelt und dadurch Verfahrensabläufe positiv beschleunigt.

An der Durchführung der Maßnahmen waren neben der Staatsanwaltschaft Kiel und dem zuständigen Kommissariat 2 weitere Einsatzkräfte der sogenannten Ausbildungskommissariate der Kriminalpolizei Kiel und Plön beteiligt. Die Kolleginnen und Kollegen befinden sich aktuell in der mehrwöchigen Praxisphase ihres Studium zur angehenden Schutz- und Kriminalpolizistin beziehungsweise zum angehenden Schutz und Kriminalpolizisten. In dieser Zeit erhalten sie erste Einblicke in den Polizeialltag und wirken aktiv bei der Einsatzbewältigung mit. Unterstützt werden sie hierbei durch erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder, bei denen es sich um Kriminalbeamte aus Kiel und Plön handelt.

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

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